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Bei einem Workshop an der Universität Klagenfurt an der IFF-Fakultät haben wir, die Klassen 4a und 4 b der NMS Lesachtal, gemeinsam mit den ForscherInnen der Universität und Frau Walcher von der österreichischen UNESCO-Kommission uns auf die Spur von Traditionen gemacht.

Wir haben viele Traditionen im Lesachtal gesammelt wie den Almauftrieb, das Maibaumstellen… Und dann hat sich jedeR ein Land ausgesucht auf der Welt und überlegt, was gibt es dort ganz besonderes gibt an Tänzen, Musik, Theater, Brauchtum, Handwerk und Wissen im Umgang mit der Natur. Uns viel für jedes Land etwas ein, so beispielsweise für Griechenland Volkstänze, in Australien das überlieferte Heilwissen der Aboriginies und seine Anwendung.

Frau Walcher hat erläutert, dass in Japan das immaterielle Kulturerbe sehr anerkannt ist. Der Begriff Immaterielles Kulturerbe bezeichnet Traditionen und Praktiken, welche von Generation zu Generation  weiter gegeben werden und uns ein Gefühl von Identität und Kontinuität vermitteln. Dazu gehören beispielsweise Märchen und Sagen, Musik und Tanz, Brauchtum und Feste oder traditionelles Wissen. Das immaterielle Kulturerbe ist vielfältig und vielgestaltig, im Unterschied zum materiellen Kulturerbe verändert es sich stetig.

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Später haben wir lange Banner beschriftet zu Fragen wie:

– Welche Bilder kommen Dir, wenn Du ans Lesachtal denkst?

– Was will ich gerne, dass es in 90 Jahren noch gibt im Lesachtal?

– Was sollte es in 90 Jahren auch im Lesachtal geben?

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– Was habe ich von meinen Großeltern gelernt, was ich meinen Kindern später auch zeigen will?

– Was ist das Besondere im Lesachtal im Vergleich zu Wien? Was gibt es nur im Lesachtal?

Es war lustig und uns fiel viel dazu ein.

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Vortrag von Frau Walcher zum Immateriellen Kulturerbe

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Rollenspiel Länder und ihre lebendigen Traditionen

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Brainstorming zu Fragen zum Lesachtal und wie ich es erlebe

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Uniluft schnuppern in der Bibliothek der Universität Klagenfurt in Wien

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Weltkulturerbe in Wien entdecken

„Schloss und Park Schönbrunn“ und das „Historische Stadtzentrum“ sind in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Warum? Wir, die beiden 4. Klassen der NMS Lesachtal, haben uns auf die Spur gemacht und es selbst angeschaut. Den Stephansdom erkundet, eine Führung durch das mittelalterliche Wien gemacht, eine Stadtrundfahrt….

Es gibt wirklich noch viele Elemente aus dem Mittelalter, dem Barock und der Gründerzeit im historischen Zentrum von Wien. Das Welterbe Kommitee hat 2001 dies als Begründung zur Aufnahme des historischen Stadtzentrums von Wien angeführt. Ferner auch die Begründung, dass das historische Zentrum von Wien ein Zeugnis des Wertewandels während zwei Jahrtausenden ist.

Auch Schönbrunn mit dem Habsburgerschloss, dem Barockpark mit den Glashäusern und dem ersten Tiergarten der Welt sind gemeinsam als Weltkulturerbe verzeichnet. Es ist sehr groß und es waren sehr viele BesucherInnen da.

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