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Warum heißt eine Bäckereikette in Wien Anker?

Die Anker-Brotfabrik wurde 1891 gegründet von Fritz und Heinrich Mendel. Als Vertrauensymbol und Unterscheidungsmerkmal ließen die beiden Gründer einen Anker in ihre Brote prägen. Im Lesachtal hat jede Familie, welche Brot backt auch eine bestimmte Einkerbung. Damit das Brot eine schöne Form beibehält, wird die Einkerbung gemacht. Wenn man die Einkerbung nicht durchführt, dann reißt gegebenenfalls die Oberfläche des Brotes beim Aufgehen. Die Einkerbung wird als eine Backtechnik von Generation zu Generation überliefert. Jedes Haus hat seine eigene Einkerbung.

Was ist  ein Kipfel ist?

Das Kipfel ist ein gewöhnliches Hefegebäck. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Butterkipferl, das aus Mehl, Zucker, Butter und Eiern besteht. Die Erfindung des Kipfels wird angeblich einen Wiener Bäcker zugeschrieben, welcher bei der Türkenbelagerung 1683 erstmals ein sichelförmiges Gebäck kreierte. Ob dies stimmt, läßt sich nicht mehr überprüfen.

Unaussprechliche Brötchen

Das Angebot  beim Gebäck im 6. Wiener Gemeindebezirk haben wir genauer erkundet: es gibt Läden, welche fast ausschließlich belegte Brote verkaufen und damit werben, dass sie unaussprechlich gut sind. Ferner werden in einem Shop bunte Donuts angeboten, für welche einige WienerInnen bei der Eröffnung in diesem Frühjahr Schlange gestanden sind. Es gibt einige Konditoreien, viele Discounter mit Aufbackgebäck, Bäckerketten und sogar einen Brötchenlieferservice haben wir entdeckt. Aber kleine Bäckereien, welche ihr Brot in der Backstube ganz selbst backen, fanden wir nur noch wenige.

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